Was würde Jesus tun?

Was würde Jesus tun?

Wir treffen jeden Tag viele Entscheidungen. Die Qualität unserer Entscheidungen beeinflusst die Qualität unseres Lebens. Wie oft bleiben wir liebevoll? Wie oft bleiben wir uns treu? Wie oft wählen wir den richtigen und nicht den bequemen Weg?

Es gibt eine einfache Methode, um die Qualität unserer Entscheidungen zu verbessern:

Du stellst dir im Moment einer Entscheidung die Frage:

Was würde (ein Mensch deiner Wahl) tun?

Beispiele aus meinem Leben:

Mein Arbeitstag beginnt. Ich gehe in mein Home-Office. 
Ich bin Unternehmer und weiß, wie wichtig es ist, mit einer wichtigen Arbeit zu starten. Denn wenn ich in den ersten 90 Minuten etwas Wichtiges geschafft bekomme, dann fühlt sich der Tag bereits „gewonnen“ an und die restlichen Aufgaben gehen spielend leicht. Meine Gedanken versuchen mich von der wichtigen Aufgabe abzulenken. „Check erstmal dein E-Mail Postfach“ flüstern sie mir zu…

STOP.

Was würde Tim Ferriss tun?

Er würde auf gar keinen Fall jetzt seinen Posteingang checken und sich dann in der Banalität seiner E-Mails verlieren. Stattdessen würde er sofort mit der wichtigsten Aufgabe des Tages starten, denn das ist eine seiner Grund-Prinzipien. Sonst wäre er nicht zu dem erfolgreichen Unternehmer, Autor und Investor geworden, der er jetzt ist.

90 Minuten später habe ich meine wichtige Aufgabe erledigt und mein YouTube Video ist im Kasten. Ich bin gut gelaunt.

Ich schreibe an meinem ersten Buch. Wer schonmal eins geschrieben hat, weiß, dass das kein Spaziergang ist. Unweigerlich kommen Fragen auf: Lohnt sich das überhaupt? Kann ich nichts besseres mit meiner Lebenszeit anfangen?

STOP.

Was würde mein Bruder tun?

Er würde weiterschreiben. Denn er hat Disziplin und gibt gerne 110 Prozent. Deshalb hat er auch große Erfolge zu verzeichnen.
Ein halbes Jahr später halte ich mein Buch in der Hand. Ich bin glücklich und es fühlt sich ein bisschen so an wie die Geburt meines ersten Sohnes.

Ich wache auf und fühle mich schlecht. Komme kaum aus dem Bett, eine mittelschwere depressive Verstimmung quält mich. Ich weiß, dass es mir hilft, sofort in den Tag zu starten und joggen zu gehen, mein Gehirn und meinen Körper aufzurütteln. Aber gleich jetzt? Um 7 Uhr? In diesem erbärmlichen Zustand?

STOP.

Was würde mein Lieblingsphilosoph Epiktet tun?

Selbstverständlich würde er joggen gehen und zwar umgehend…weil er die volle Verantwortung für sein Leben übernimmt und ein freier Mensch sein will. Weil er seinen Spielraum nutzt.
Wie sonst wäre er als Sklave in sein Leben gestartet und hätte es nicht nur als freier und dankbarer Mensch wieder verlassen, sondern bis heute noch Millionen von Menschen inspiriert.

90 Minuten später bin ich bereit für meine Aufgaben. Mein Kopf ist nicht in Bestform, aber ich schaffe, was ich mir für den Tag vorgenommen habe und bin zufrieden.

Ich habe einen Konflikt mit einem guten Freund. Wir haben 14 Tage nicht mehr miteinander geredet. Soll ich ihn anrufen oder nicht?

STOP.

Was würde der Mensch, der ich gerne sein will, tun?

Natürlich würde er mutig den Telefonhörer in die Hand nehmen und das Telefonat führen. Er würde die Situation klären und sich entschuldigen.

40 Minuten später bin ich erleichtert…ein Stein fällt mir vom Herzen und ich fühle mich meinem Freund näher denn je. 

Wir können beeindruckende Persönlichkeiten wählen: Arnold Schwarzenegger, Barack Obama, Dirk Nowitzki.
Wir können Superhelden wählen: Neo, Leonidas, Pippi Langstrumpf.
Wir können Mama und Papa, Großeltern, Onkel und Tanten wählen.
Unsere Freunde. Und nicht zuletzt (unsere) Kinder, die Entscheidungen oft anders treffen als Erwachsene, z.B. weniger verkopft.

Oder wir können uns die interessante Frage stellen:
Was würde der Mensch, der ich sein will, tun?

Wir sind nie allein, wenn wir wichtige Entscheidungen treffen müssen.
Wir haben mächtige Verbündete, die uns helfen.

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